Der
Aal nächtlicher Jäger
Tagsüber verstecken sie sich im
und führen in Löchern, unter Wurzeln und
im
Schlamm ein verborgenes Dasein.
Etwa im Alter von 12 Jahren sind sie bereit, ihre Wanderung zu den europäischen
Küste angekommen sind, verändern sie ihre Laichplätzen im Meer aufzunehmen. Ihre Geschlechtsorgane entwickeln
sich erst im Meer. Aale gibt es in allen stehenden und fließenden Gewässern,
die wenigstens zeitweilig
Der
Körper wird von winzigen Schuppen bedeckt. die so tief in der Haut liegen, dass
man sie nicht sehen kann.
Beim
europäischen Flussaal beginnt die Rückenflosse erst auf halber Länge des Körpers.
Mit seinem schlanken Kopf und dem hervortretenden Unterkiefer kann der Aal den
Auf
der Suche nach Futter
Als
nächtlicher Räuber und Allesfresser nutzt der Aal auf der Jagd nach Beute
seinen guten Geruchssinn. Er ist ein wählerischer Fresserund ernährt sich
hauptsächlich von Fisch, Krebsen und Schnecken. Aale sind gefürchtete
Laich-
und Bruträuber und daher in Forellen unerwünscht. Es gibt zwei Formen der
Aale: Der Breitkopfaal frisst besonders Fische und große Nährtiere. Der
Spitzkopfaal frisst Kleintiere wie Würmer und Schnecken.
Lebenszyklus
Das
faszinierendste an diesem Fisch ist seinungewöhnlicher Lebenszyklus. Zwischen
dem 9. und dem 11. Lebensjahr beginnt die Vorbereitung auf die Wanderung zu den
Laichgebieten: Der Kopf wird spitzer, die Augen werden größer, die
Seitenlinien deutlich sichtbar. Gleichzeitig hört der Aal zu fressen auf. Der
Fisch hat jedoch schon vorher eine Menge Fettgespeichert, von dem er auf seiner
langen Wanderung ins Meer und zu den Laichplätzen zehrt.
Diese
Reise kann drei Jahre dauern und ihn sogar über Landführen. Der Aal schließt
dann seine kleinen Kiemen und versorgt sie mit Wasser, das sich in einer großen
Kiemenhöhle befindet. Sie ist als Schwellung zu beiden Seiten seines Kopfes
erkennbar. Sein Ziel ist die 3000 in tiefe Sargassosee in der Nähe
der Bermudas, wo er in großer Tiefe laicht. Nach dem Laichen stirbt der Aal
vermutlich.
Nach
dem Schlüpfen werden die jungen Aallarven vom Golfstrom (der Nordatlantikströmung)
bis an die Küsten Europas getragen. Während dieser Reise verändern sie ihr Äußeres
von einer blattförmigen Larve bis zu einem winzigen Glasaal, so genannt, weil
sein Körper transparent ist. Währender sich stromaufwärts in viele europäische
Gewässer windet, wird seine Farbedunkler.
Aalpassagen
Obwohl
Glasaale extrem beweglich sind, haben sie oft Schwierigkeiten, Hindernisse wie
Sperren, Dämme und Wehre zu überwinden. Aalpassagen aus gebündelten Ästen,
die über die Hindernisse gelegt werden, können den Glasaalen den Weg flussaufwärts
erleichtern.
Zu
Beginn des Aalangelns ist es leichter, große Aale in Flüssen statt in Seen zu
angeln. In Seen sind Aale schwerer zu fangen.
Gewusst
wie
Da Aale sehr schleimig sind,
lassen sie sich schwer halten. Benutzen Sie zum
Halten am besten ein Tuch, oder
klemmen Sie den Aal nur mit dem Mittelfinger
ein. Aale beißen am besten in
warmen, gewitterschwülen Sommernächten. Gute
Angelstellen sind meist in der Nähe
von Schlupfwinkeln, z.B. Uferlöchern. Wenn
der Aal nicht gedrillt werden kann,
weil er sich an einem Gegenstandfestgeklammert hat, hilft es manchmal, bei
gespannter Schnur auf die Angelrute
zu klopfen, um ihn loszubekommen
Bei Aalen ist es ärgerlich,dass sie sich beim Versuch, sich freizuwinden, in der Angelschnur verheddern und alles mit Schleim bedecken. Wegen ihres weißen, grätenarmen Fleischesgehören sie jedoch, vor allem geräuchert, zu den beliebtesten Speisefischen
Lebensdaten
Wissenschaftlicher
Name: Anguilla anguilla
Höchstgewicht
4- 6 kg
Maximale
Länge: 1,5 m
Durchschnittsgewicht:
0,5 kg
Lebenserwartung: (durchschnittlich 14-16)
Achtung
Vorsicht beim Ausnehmen und Zubereiten von Aalen: Aalblut ist giftig. Wenn es in offene Wunden kommt, kann es zu Brechdurchfall und Lähmungen führen. Achten Sie deshalb beim Töten des Aalesund bei seiner Zubereitung darauf, dass Sie sich nicht verletzen. Räuchern oder Braten macht das Blut ungiftig.